Weiterer Baustein für den Campus

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Aus der BNN vom 17. Oktober 2014

Weiterer Baustein für den Campus

Mehr Stellen: Schulsozialarbeit nun an jeder Philippsburger Schule

Philippsburg (es). Seit vielen Jahren wird der Schulstandort Philippsburg zum Bildungszentrum ausgebaut, dem Campus. Dort sind alle Schulabschlüsse möglich, bis hin zum Abitur. Über die sehr enge schulische Kooperation und die weiteren Standortmerkmale des Campus hinaus, gibt es nun an jeder Schule ein Angebot, das nicht nur dem einzelnen Schüler nützt, sondern auch seinen Eltern und Lehrern: Auf den Tag genau 13 Jahre nach ihrem Startschuss am 1. Oktober 2001, hat sich die Schulsozialarbeit mehr als verdoppelt. Durch die insgesamt vier Schulsozialarbeiterinnen mit zusammen 2,45 Stellen gibt es jetzt Rat und Unterstützung für alle am Schulleben Beteiligten. Die deutliche Stellenaufstockung wurde vom Gemeinderat einstimmig beschlossen, nachdem im Vorjahr Schulleitungen und Gesamtelternbeiräte auf steigenden Bedarf hingewiesen und um Unterstützung gebeten hatten. Als Grundlage für die Ratsentscheidung diente eine von der Verwaltung erstellte sorgfältige Bedarfserhebung. Diese erfolgte in mehrmonatiger enger Zusammenarbeit mit den Schulleitungen, der Lehrerschaft und unter Einbeziehung der Eltern. So konnten der Bedarf für Hilfen, Beratung und Förderung schulgenau festgestellt und konkrete Empfehlungen zur Stellenausstattung gemacht werden. Im Team der Schulsozialarbeit sind nun vier Fachkräfte, mit zusammen rund 18 Jahren an einschlägiger Berufserfahrung. Sie kennen sich im Dschungel der Zuständigkeiten und der vielfältigen familienunterstützenden Hilfen bestens aus. Die beiden „Neuen“ Tanja Kartach und Beate Schumacher verstärken und ergänzen das Team, das bisher aus den beiden Schulsozialarbeiterinnen Patricia Klein und Anita Gau bestand. Jede der Fachkräfte verfügt über eine große Werkzeugkiste, die ihnen dabei hilft, Schüler, Eltern, Lehrer und Schulleitungen bei schwierigen familiären, sozialen und persönlichen Situationen und bei Fragen nach einem besseren Miteinander zu beraten. Der konzeptionelle Grundgedanke ihrer Arbeit: Schulsozialarbeit wird möglichst frühzeitig tätig, bevor persönliche oder schulische Problemstellungen den schulischen Erfolg der Schüler gefährden können, Dass sie dabei sehr erfolgreich ist, zeigt ihre Praxis in den vergangenen 13 Jahren. Die positiven Erfahrungen der Philippsburger Schulsozialarbeit werden übrigens durch die neusten Erkenntnisse der wissenschaftlichen Wirkungsforschung eindeutig bestätigt, Fazit: Gäbe sie es nicht schon, müsste man die Schulsozialarbeit neu erfinden.

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