Rückblick 1. Vorstandssitzung 2018

Rückblick 1. Vorstandssitzung 2018

Mit ein paar Wochen Abstand von der Jahreshauptversammlung und nach einigen erholsamen
Ostertagen fand am 16. April die erste Vorstandssitzung der Freien Wähler Philippsburg statt. Geleitet
wurde die Sitzung vom neuen 1. Vorsitzenden Jochen Schulz, der neben Harald Weis als neu
gewählter 2. Vorsitzender, in den kommenden beiden Jahren die Geschicke der Freien Wähler lenken
wird.
Der 40 Jahre alte Jochen Schulz, gebürtig aus Waghäusel und seit knapp 7 Jahren wohnhaft im
Stadtteil Huttenheim ist verheiratet und stolzer Vater einer Tochter. Der ausgebildete Dipl.-
Verwaltungswirt arbeitet bei der Stadt Karlsruhe und leitet dort seit 2016 die Verwaltungsabteilung des
Kulturamtes. 2014 kam er zu den Freien Wählern und war seit zwei Jahren deren Schriftführer.
Ehrenamtlich engagiert ist er neben den Freien Wählern auch als 2. Vorstand beim Surfclub
Huttenheim.
Harald Weis, 52 Jahre alt, verheiratet, Vater einer Tochter und eines Sohnes, ist vielen in unserer
Stadt wohlbekannt. Der Philippsburger ist seit Jahren bei der Karnevalsgesellschaft Narhalla als
Elferrat tätig. In der Kampagne 2015/2016 war er Prinz Philipp LXVIII., aktuell bekleidet er das Amt
des Präsidenten. Beruflich arbeitet Harald Weis als Dipl.-Verwaltungswirt im Bauamt der Gemeinde
Dettenheim. Bei den Freien Wählern ist er seit 2009 aktiv und seit 2016 Ortsteilbeauftragter für
Philippsburg und Pressewart. Daneben ist er auch als Schöffe beim Amtsgericht Bruchsal
ehrenamtlich tätig.
Thema der Sitzung waren zum einen Ausblick und Weichenstellungen für die Kommunalwahlen im
nächsten Jahr sowie zum anderen die Nachbetrachtung der aktuellen Gemeinderatsentscheidung
zum Neubau eines Logistikzentrums auf dem ehemaligen Kasernengelände. Die mehrheitlich positive
Entscheidung des Gemeinderats hat hohe Wellen geschlagen und von Teilen der Bevölkerung
wurden die zustimmenden Stadträte dafür heftig kritisiert. Es ist wichtig und richtig, dass sich die
Bevölkerung mit Entscheidungen des Gemeinderats auseinandersetzt und diese durchaus auch
kritisch und kontrovers diskutiert. Das ist das Wesen und auch die Errungenschaft einer
repräsentativen Demokratie in einer pluralistischen Gesellschaft. Allerdings sollten Argumente mit den
Stadträten direkt ausgetauscht werden und nicht anonymisiert in Form von sachgrundlosen
Anschuldigungen. Möglichkeiten hierzu bieten die Angebote und Foren der demokratischen Parteien
und freiwilligen Wählervereinigungen in Philippsburg. Bei uns Freien Wählern gibt sich die
Gelegenheit zur Diskussion beim nächsten kommunalpolitischen Stammtisch am 14. Mai 2018 um
19:30 Uhr im Restaurant Poseidon beim SKC Philippsburg, zu dem wir die interessierte
Bevölkerung und alle Mitglieder der Freien Wähler schon jetzt recht herzlich einladen.
Jochen Schulz