Konverterstandort soll im Frühjahr feststehen

Konverterstandort soll im Frühjahr feststehen

Aus dem Wochenblatt vom 7. Januar 2015

Konverterstandort soll im Frühjahr feststehen

Antragsunterlagen im Internet einsehbar

Stuttgart/Region. „Ultranet“ ist die geplante Gleichstromleitung von Osterath bis Philippsburg. Der baden-württembergische Übertragungsnetzbetreiber „TransnetBW“ verantwortet dabei den südlichen Abschnitt zwischen Mannheim-Wallstadt und Philippsburg.
„Wir haben in über 50 Terminen immer wieder den Kontakt mit der Bevölkerung und den Trägern öffentlicher Belange gesucht, um in einem offenen Austausch über das Projekt zu informieren, Fragen zu beantworten und Hinweise aktiv in unsere Planungen aufzunehmen“, sagt Maria Dehmer, Projektsprecherin „Ultranet“ bei „Transnetßw“. „Diesen Prozess möchten wir fortführen und deshalb wird der Entwurf der Antragsunterlagen für unseren Leitungsabschnitt im Internet präsentiert. So haben alle Interessierten schon jetzt die Möglichkeit, sich mit den sehr umfangreichen Antragsunterlagen auseinanderzusetzen und deren Inhalt kritisch zu prüfen.
„In den formellen Verfahren der Bundesfachplanung und der späteren Planfeststellung hat die Öffentlichkeit dann die Möglichkeit, Stellung zum Antrag der „Transnetßw“ zu nehmen und in einer von der Bundesnetzagentur anzuberaumenden Antragskonferenz ihre Anliegen vorzutragen. Ende Dezember wurde der Antrag in Bonn bei der Bundesnetzagentur eingereicht. Diese leitet dann formal das Verfahren der Bundesfachplanung ein und wird einen Termin für die erste Antragskonferenz festsetzen. „Parallel zum Start des formellen Verfahrens für die Bundesfachplanung möchten wir unser Auswahlverfahren für einen Konverterstandort weiterführen. Das Verfahren zur Bewertung und Priorisierung der möglichen Standorte wird durch „TransnetBW‘ ergebnisoffen durchgeführt „, so Dehmer. Bis Frühjahr 2015 soll eine Entscheidung fallen, welche Fläche die „Transnetßw“ für den Bau eines Konverters bevorzugt.
Im Dezember hatte der Gemeinderat von Philippsburg in einer erweiterten Resolution erneut gefordert, die „vorgeschlagenen alternativen Standorte mit der gleichen Gewichtung und Ernsthaftigkeit zu prüfen, wie die von der Firma „TransnetBW“ selbst ausgewählten Standorte.“ Der Philippsburger Gemeinderat favorisiert unter anderem die Verschiebung des Standortes Richtung Mannheim, da dort alternative Standorte weitab der Wohnbebauung, in oder bei Gewerbegebieten sowie in der Nähe zahlreicher Stromgroßabnehmer zur Verfügung stünden. Zudem wird seitens des Gemeinderates die Bundesnetzagentur „eindringlich darum gebeten, den geplanten Bau der Stromtrassen auf ihre tatsächliche Erforderlichkeit und Sinnhaftigkeit zu überprüfen. (eis)

Bei Fragen
Bei Rückfragen und für weitere Informationen steht die Pressestelle der „TransnetBW „zur Verfügung, Telefon 0711/218583068, E-Mail pressestelle@transnetbw.de.

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